DAS BOARD

WELCHES BOARD?

DIE LÄNGE DES BOARDS

14'     = 4,26m  (und mehr)  Raceboard oder langes Tourenboard

12'6  = 3,81m Touring oder Raceboard

11'2  = 3,40m  Allround Board

10'2  = 3,05m (und darunter) kompaktes Allround Board, Spaßboard, auch Sup Wave Board

kauf kein Brett und Paddel das:

 

>weniger als 1 bar sprich 15 psi Druck braucht

>kein billiges Alu Paddel wenn du mehr als nur herumplantschen möchtest

>kein kleineres Brett als ein 11'2 er wenn du Kinder/Hund mitführen möchtest

>kein dünneres Brett als 6 inch wenn du mehr als 60 kg hast

>kein schmäleres Brett als 32-36 inches, wenn Du keine Rennen fährst

>kein Hardboard wenn du das Brett nicht lagern kannst

>kein fixes Paddel wenn Du bei unterschiedlichen Konditionen fährst

Wenn Du Spaß, Familienpaddler oder Paddler mit Hund bist dann sollte dein Board:

> nicht weniger Volumen als 230 Liter haben

> nicht kleiner als 11'2 sonst wird es mit Kind drauf sehr schwierig

> nicht dünner als 4 inches sonst steht ihr permanent im Wasser

> nicht schmäler als 34 inches sonst wird es kippelig

> nachdem die kg Angaben oftmals nicht stimmen, nehmt lieber eines wo euer   

   Körpergwicht plus 20 kg drauf passen.

 

Wenn Du ambitionierter Hobby Paddler bist dann sollte dein Board:

> Das Brett sollte mindestens ein 12'6 er sein

> Es sollte über Gepäcksnetzte verfügen oder zumindest Halterungen wo man ewtas

   drauf montieren kann.

> es sollte nicht schmäler als 32 inches sein sonst wird es in unruhigem Gewässer zu

   instabil

> es sollte nicht dünner als 6 inches sein. Nichts unangenehmer als im Winter, mit

   Gepäck permanent im eisklaten Wasser zu stehen.

 

Dein I-sup solltest du bei der Mitnahme deines Hundes mit einer dicken Unterlage (gut eignen sich Autoinnenauflagen) vor den Krallen des Hundes schützen- Erfahrungswert!

Wenn Du leidenschaftlicher Racer werden möchtest

Leider werden die wenigsten von uns gesponsert und können sich den Luxus erlauben, den das Sup Race Leben heutzutage fordert.

Oft gibt es Beschränkungen. Mal ist ein 12'6 er erlaubt, manchmal ein 14'er oder beides. Du fährst ein Sprint oder ein Long Distance Race. Du fährst im Meer oder in der Welle, oder fährst du im Flatwater und hauptsächlich zb. ruhige Seen.

Du fährst Downwinder oder normal.

Du hast die Transportmöglichkeiten und die Lagermöglichkeiten. (Beim Hardboard)

 

Racer fahren ausschließlich 14' er oder 12'6 er Boards. Ab und an gibt es im Ozean 17er, die vergessen wir aber hier getrost. Die Breite ist oft schmäler mit unter 29 inches bis zu 23 inches. Schau das Du Dein Board stehst. Das mega sportliche Board nützt Dir genau nichts, wenn es Dich bei der kleinsten Unruhe abwirft wie ein Rennpferd.

 

Überlege eventuell den Wiederverkaufswert Deines Boardes. Nach oben gibt es keine Grenzen. 3.300 Euretten sind keine Seltenheit mehr für ein Rennboard der Superklasse (Hardboard versteht sich) - doch was wenn Du drauf kommst Du hättest doch lieber ein 12'6 er gehabt. Im Internet finden sich gute Angebote für gebrauchte ab 1.000 Euro!

DAS PADDEL

WELCHES PADDEL?

DIE LÄNGE DES PADDELS

Die Gesamtlänge des Paddels richtet sich nach deiner Körpergröße und dem Einsatzbereich, Wie du das feststellst siehst du in diesem Video 

 

Für Touren in flachen, seichten Gewässern solltest du den Schaft länger wählen als bei schnellen Fahrten mit kurzen, aber häufigen Paddelschlägen.

 

Mit einem kürzeren Paddel schaffst du höhere Schlagfrequenzen bei schnellen Fahrten.

Viele Paddelmodelle kannst du als 1 -, 2 – oder sogar 3 –teilige Modelle kaufen.

 

Mit einem 1-teiligen Paddel musst du dich bei der Länge des Schafts gleich zu Beginn festlegen. Später kannst du dein Paddel nur mehr verkürzen

 

Ein 2-teiliges Paddel kannst du dir nach Bedarf länger oder kürzer stellen;

 

Ein 3-teiliges Paddel passt in den Board bag und ist in seiner Länge flexibel wie ein 2-teiliges


PADDELBLÄTTER

Paddel aller Hersteller sind mit verschieden großen Blättern in vielen Formen (Shapes) verfügbar.

KLEINES PADDELBLATT

Ein kleineres Paddelblatt lässt sich mit weniger Kraftaufwand durchs Wasser ziehen.

 

Damit bist du augenscheinlich nicht ganz so schnell. Allerdings erlauben kleinere Paddelblätter auch höhere Schlagzahlen (Frequenz).

GROSSES PADDELBLATT

Je größer das Blatt, desto größer ist der Weg, den du mit einem Paddelschlag (Sroke) zurücklegst. Dafür musst du auch mehr Kraft aufwenden.


SCHAFTVARIANTEN

Carbon, GFK, PE Paddel

Die Schäfte der meisten Paddel sind heute schon aus Kohlefaser (Carbon) und bei Vollkarbonpaddel auch das Paddelblatt.

Vollkarbonpaddel bringen das geringste Gewicht auf die Waage.

Sie sind aber auch recht empfindlich gegenüber Stößen und Schlägen.

 

Paddelblätter aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) sind geringfügig schwerer als gleichgroße Kohlefaserblätter. Solche Compositpaddel sind aber günstiger zu haben als Modelle aus Karbon und nicht ganz so empfindlich.

 

Du wirst auch Paddel mit Blättern aus PE – Polyethylen – finden. Sie sind am unempfindlichsten bei Schlägen und Stößen, erhöhen allerdings das Gewicht des Paddels.

 

Diese sind auch meist auf den Alu Paddels montiert.

Beim Paddel wird am ehesten gespart, doch muss ein gutes Paddel nicht zugleich teuer sein. Hier zahlt sich die Investition von Beginn an in ein Carbon Paddel doch aus. Spätestens wenn ihr mehr als 2 km bzw schon länger als 1 Monat am Board steht. 

VORTEIL       - Preislich kaum zu toppen

NACHTEIL    - sau schwer und schwimmen nicht

 

unsere Empfehlung - nur für Kurzzeit Paddler und Familien mit kleinem Budget die das Board als Spaßbrett statt der Luftmatratze verwenden




Du bringst ehr als 90 kg auf die Waage und möchtest mit Sport beginnen? Genial! Stand up Paddeln ist genau das richtige für Dich!! Du brauchst nur das richtige Brett dann macht es auch Spaß!

Wenn Dein Brett nicht das hält was es verspricht, kann der Jammer groß werden. pic (c) Fanatic
Wenn Dein Brett nicht das hält was es verspricht, kann der Jammer groß werden. pic (c) Fanatic

Manch einer, der nicht unsere Rubrik "Sup Lernen/Material" gelesen hat, bevor er sich ein Stand up Paddel Board gekauft hat, wird nun vielleicht bei diesem Artikel landen und bitter bereuen. 

Denn leider kann der Spruch "wer billig kauft, kauft teuer" stimmen - und zwar dann wenn:

  • Wenn du mit Deinen Füßen beim Paddeln im Wasser stehst 
  • Du Schwierigkeiten hast die Balance auf Deinem Brett zu halten, bzw gar nicht stehen kannst
  • Du mit Kind und Kegel im Wasser sitzt
  • Du auf einem Board stehst, dass gekrümmt wie eine Banane ist 
  • Der Hund auf der anderen Seite des Boardes gleich wieder abgeht
  • Es einfach keinen Spaß machen will

Die schlechte Nachricht vorweg. Das Board kannst Du nur weiterschenken, oder an Kinder bzw. leichtgewichtige Damen verkaufen. Denn dafür ist es konzipiert. VIELE - aber nicht alle - der Biligboards, die man derzeit in diversen Supermärkten, Diskonternt, Sportartikel Geschäften bekommt sind einfach nicht für uns Mittelgewichtige Europäer gebaut. 

 

Ja aber da steht doch drauf bis 100 kg? Ja Karton ist geduldig. Wenn Das Board aber von Haus aus nicht mehr Druck als 10 PSI aushält oder dünn wie eine Briefmarke ist, ja dann wird es schwierig.

 

Konkret, worauf müsst Ihr achten? 

  • Verarbeitung. Hat man die Möglichkeit ein Brett anzugreifen, live zu sehen, wird einem der Unterschied von gut und schlecht verarbeitetem Material auffallen
  • Der Druck. Je mehr Druck umso steiffer und besser. Zumindest so viel Druck/Volumen, dass es Euch aushält.
  • Die Länge des Boardes. Nein, kurz bedeutet nicht einfach nur praktisch, weil weniger Platz. Kurz geht auf Stabilität und Schnelligkeit. 

Das Foto oben zeigt Euch ganz ansehnlich, wie es besser nicht endet. Dafür bürgen auch Namen mancher Erzeuger. In Österreich haben wir sogar die Möglichkeit von Heimischen Betrieben zu kaufen. Wie Croslake oder Sup & Soul. Ja, Stand up Paddeln ist nicht ganz günstig. Ein Klapprad im Supermarkt ist auch nicht mit einem Mountainbike oder sogar einem Rennrad zu vergleichen. Genauso ist es hier. Wir klappen besser nicht vom Brett sondern sind mit einem guten Allrounder mitten drin statt nur dabei.

14'    = 4,26m  (und darüber)  Raceboard oder langes Tourenboard

12'6  = 3,81m Touring oder Raceboard

11'2  = 3,40m  Allround Board

10'2  = 3,05m (und darunter) kompaktes Allround Board, Spaßboard, auch Sup Wave Board

 

kauf kein Brett und Paddel das:

 

>weniger als 1 bar sprich 15 psi Druck braucht

>kein billiges Alu Paddel wenn du mehr als nur herumplantschen möchtest

>kein kleineres Brett als ein 11'2 er wenn du Kinder mitführen möchtest

>kein dünneres Brett als 6 inch wenn du mehr als 60 kg hast

>kein schmäleres Brett als 32-36 inches, wenn Du keine Rennen fährst

>kein Hardboard wenn du das Brett nicht lagern kannst

>kein fixes Paddel wenn Du bei unterschiedlichen Konditionen fährst


DAS RICHTIGE STAND UP PADDEL BOARD FÜR DICH

Stand up Paddel Boards, die wirklich tragen, was sie versprechen:

AIRBOARD

SUP&SOUL

CROSLAKE

INDIANA


 

 

Heute hatte ich Zeit, in den neu eröffneten Sport Diskonter zu gehen und mir die Sup Boards anzusehen. Verarbeitung dürfte auf den ersten Blick in Ordnung gehen, die Range an unterschiedlichen Boards ist echt beachtlich, siehe links das Foto. Ausserdem wartet er mit einer Innovation auf, nämlich mit Schulungsboards für Wellenreiter aus Schaumstoff.

Auch die Paddel sind preisgünstig. Das teuerste mit ca 150 Euro dürfte aus ziemlich viel Carbon sein. (Der Andrang an Menschen rund herum war mir zu groß um alles genau zu studieren, wer es wissen will, geht hin oder kauft online)

 

Interessant übrigens auch die sehr starken (dicken Boards) - finden wir gar nicht so schlecht. Für Leute mit Hund oder Kinder.

 

Eines ist klar, die eingesessenen Firmen müssen sich warm anziehen. So viele Anbieter wie derzeit Sups anbieten ist enorm. 

 

 

 

 

Interessant auch die extreme Auswahl an Pumpen, sogar Finnen gibt es so zu kaufen. Viel Schnickschnack wie Leashes (allerdings alle nur für Knöchel) und Wasserdichten Säcken.