STAND UP PADDELN LERNEN

Zum Stand up Paddeln brauchst du keinen Kurs oder Ausbildung. Wenn Du magst, kannst Du natürlich jederzeit eines der vielen Angebote nutzten. (Diese findest du in unserem Sup Verzeichnis). Sup ist aber kein Sport wie Segeln oder Surfen, wo Du einen Schein brauchst. Es ist wie Radfahren oder Kanufahren. Rein und los. Wenn Du Dich hier auf unserer Seite in die Sicherheitsinformationen einließt, dich an die Sup Regeln wie Schutzzonen hältst und unsere Videos ansiehst, kannst Du gleich los starten. 


5 kurze Videos um Stand up Paddeln zu lernen



DAS BOARD

Welches Board passt zu mir


Es gibt folgende Boards:

14'    = 4,26m  (und darüber)  Raceboard oder langes Tourenboard

12'6  = 3,81m Touring oder Raceboard

11'2  = 3,40m  Allround Board

10'2  = 3,05m (und darunter) kompaktes Allround Board, Spaßboard, auch Sup Wave Board


GENERELL GILT:

kauf kein Brett und Paddel das:

 

>weniger als 1 bar sprich 15 psi Druck braucht

>kein billiges Alu Paddel wenn du mehr als nur herumplantschen möchtest

>kein kleineres Brett als ein 11'2 er wenn du Kinder mitführen möchtest

>kein dünneres Brett als 6 inch wenn du mehr als 60 kg hast

>kein schmäleres Brett als 32-36 inches, wenn Du keine Rennen fährst

>kein Hardboard wenn du das Brett nicht lagern kannst

>kein fixes Paddel wenn Du bei unterschiedlichen Konditionen fährst


Wenn Du Spaß, Familienpaddler oder Paddler mit Hund bist dann sollte dein Board:

> nicht weniger Volumen als 230 Liter haben

> nicht kleiner als 11'2 sonst wird es mit Kind drauf sehr schwierig

> nicht dünner als 4 inches sonst steht ihr permanent im Wasser

> nicht schmäler als 34 inches sonst wird es kippelig

> nachdem die kg Angaben oftmals nicht stimmen, nehmt lieber eines wo euer   

   Körpergwicht plus 20 kg drauf passen.

 


Wenn Du ambitionierter Hobby Paddler bist dann sollte dein Board:

> Das Brett sollte mindestens ein 12'6 er sein

> Es sollte über Gepäcksnetzte verfügen oder zumindest Halterungen wo man ewtas

   drauf montieren kann.

> es sollte nicht schmäler als 32 inches sein sonst wird es in unruhigem Gewässer zu

   instabil

> es sollte nicht dünner als 6 inches sein. Nichts unangenehmer als im Winter, mit

   Gepäck permanent im eisklaten Wasser zu stehen.

 

Dein I-sup solltest du bei der Mitnahme deines Hundes mit einer dicken Unterlage (gut eignen sich Autoinnenauflagen) vor den Krallen des Hundes schützen- Erfahrungswert!


Wenn Du leidenschaftlicher Racer werden möchtest

Leider werden die wenigsten von uns gesponsert und können sich den Luxus erlauben, den das Sup Race Leben heutzutage fordert.

Oft gibt es Beschränkungen. Mal ist ein 12'6 er erlaubt, manchmal ein 14'er oder beides. Du fährst ein Sprint oder ein Long Distance Race. Du fährst im Meer oder in der Welle, oder fährst du im Flatwater und hauptsächlich zb. ruhige Seen.

Du fährst Downwinder oder normal.

Du hast die Transportmöglichkeiten und die Lagermöglichkeiten. (Beim Hardboard)

 

Racer fahren ausschließlich 14' er oder 12'6 er Boards. Ab und an gibt es im Ozean 17er, die vergessen wir aber hier getrost. Die Breite ist oft schmäler mit unter 29 inches bis zu 23 inches. Schau das Du Dein Board stehst. Das mega sportliche Board nützt Dir genau nichts, wenn es Dich bei der kleinsten Unruhe abwirft wie ein Rennpferd.

 

Überlege eventuell den Wiederverkaufswert Deines Boardes. Nach oben gibt es keine Grenzen. 3.300 Euretten sind keine Seltenheit mehr für ein Rennboard der Superklasse (Hardboard versteht sich) - doch was wenn Du drauf kommst Du hättest doch lieber ein 12'6 er gehabt. Im Internet finden sich gute Angebote für gebrauchte ab 1.000 Euro!


DAS PADDEL

WELCHES PADDEL SOLL ICH MIR ZULEGEN?

Beim Paddel wird am ehesten gespart, doch muss ein gutes Paddel nicht zugleich teuer sein. Hier zahlt sich die Investition von Beginn an in ein Carbon Paddel doch aus. Spätestens wenn ihr mehr als 2 km bzw schon länger als 1 Monat am Board steht. 

DIE LÄNGE DES PADDELS

Die Gesamtlänge des Paddels richtet sich nach deiner Körpergröße und dem Einsatzbereich, Wie du das feststellst siehst du im oberen Video zum Thema Grundlagen.

 

Für Touren in flachen, seichten Gewässern solltest du den Schaft länger wählen als bei schnellen Fahrten mit kurzen, aber häufigen Paddelschlägen.

 

Mit einem kürzeren Paddel schaffst du höhere Schlagfrequenzen bei schnellen Fahrten.


SCHÄFTE

ALU-SCHAFT PADDEL

VORTEIL       - Preislich kaum zu toppen

NACHTEIL    - sau schwer und schwimmen nicht

 

unsere Empfehlung - nur für Kurzzeit Paddler und Familien mit kleinem Budget die das Board als Spaßbrett statt der Luftmatratze verwenden

Carbon, GFK, PE Paddel

Die Schäfte der meisten Paddel sind heute schon aus Kohlefaser (Carbon) und bei Vollkarbonpaddel auch das Paddelblatt.

Vollkarbonpaddel bringen das geringste Gewicht auf die Waage.

Sie sind aber auch recht empfindlich gegenüber Stößen und Schlägen.

 

Paddelblätter aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) sind geringfügig schwerer als gleichgroße Kohlefaserblätter. Solche Compositpaddel sind aber günstiger zu haben als Modelle aus Karbon und nicht ganz so empfindlich.

 

Du wirst auch Paddel mit Blättern aus PE – Polyethylen – finden. Sie sind am unempfindlichsten bei Schlägen und Stößen, erhöhen allerdings das Gewicht des Paddels.

 

Diese sind auch meist auf den Alu Paddels montiert.


PADDELBLÄTTER

Paddel aller Hersteller sind mit verschieden großen Blättern in vielen Formen (Shapes) verfügbar.

 

GROSSES PADDELBLATT

Je größer das Blatt, desto größer ist der Weg, den du mit einem Paddelschlag (Sroke) zurücklegst. Dafür musst du auch mehr Kraft aufwenden.

 

KLEINES PADDELBLATT

Ein kleineres Paddelblatt lässt sich mit weniger Kraftaufwand durchs Wasser ziehen.

 

Damit bist du augenscheinlich nicht ganz so schnell. Allerdings erlauben kleinere Paddelblätter auch höhere Schlagzahlen (Frequenz).


SCHAFTVARIANTEN

Viele Paddelmodelle kannst du als 1 -, 2 – oder sogar 3 –teilige Modelle kaufen.

 

Mit einem 1-teiligen Paddel musst du dich bei der Länge des Schafts gleich zu Beginn festlegen. Später geht dann nur noch weiter verkürzen.

 

Ein 2-teiliges Paddel kannst du dir nach Bedarf länger oder kürzer stellen;

 

Ein 3-teiliges Paddel passt in den Board bag und ist in seiner Länge flexibel wie ein 2-teiliges


Was ist dran am billig Board?

Um den Preis wo Du bei den renommierten Firmen nicht mal ein Paddel bekommst, bekommst Du bei Diskontern schon ein ganzes Set? Kann das was?

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Sup Board von Metro

FÜR ALLE DIE ES EILIG HABEN

kauf kein Brett und Paddel das:

 

>weniger als 1 bar sprich 15 psi Druck braucht

>kein billiges Alu Paddel wenn du mehr als nur herumplantschen möchtest

>kein kleineres Brett als ein 11'2 er wenn du Kinder mitführen möchtest

>kein dünneres Brett als 6 inch wenn du mehr als 60 kg hast

>kein schmäleres Brett als 32-36 inches, wenn Du keine Rennen fährst

>kein Hardboard wenn du das Brett nicht lagern kannst

>kein fixes Paddel wenn Du bei unterschiedlichen Konditionen fährst

 

BRETTGRÖSSEN

14'    = 4,26 Meter Raceboard oder langes Tourenboard

12'6  = 3,81 Meter Touring oder Raceboard

11'2  = 3,40 Meter Allround Board

10'2  = 3,05 m kompaktes Allround Board, Spaßboard, auch Sup Wave Board

Eines kann man vorweg sagen und diesen Trend haben wir schon bei der Großhandelsmesse, der Paddel Expo in Nürnberg verfolgt.

Wo früher die alt eingesessenen Firmen den Markt mit hochpreisigen Sup Produkten beherrschten (es gab einfach keine günstigen Produkte) kommen nun nach und nach für jedermann "leistbare" Sups auf den Markt.

Doch was ist dran am billig Board? Hofer, Aldi, Lidl, Metro, wie sie alle heissen. Es gibt gute, es gibt schlechte billig Boards.

 

Generell kann man sagen, zu dünn, zu wenig Volumen, zu wenig Druck und Du stehst auf einer gekrümmten Banane mit ständig nassen Füssen, nicht wirklich manövrierfähig. Double Layer, Singel Layer, double mehr zu empfehlen, wenn das Brett mehr aushalten soll. Achtet wirklich auf die Stärke. Ihr habt nichts davon, wenn Ihr 200 Euro spart und nach 2 mal Paddeln das neue Board wegschmeißt. Erfüllt das Board aber oben genannte Kriterien, dann spricht auch gegen ein billig Teil nichts.

 

Es gibt mittlerweile auch von rennomierten Firmen die schon lange am Markt sind günstigere Angebote. Vergleicht ein wenig, schaut herum. Wie gesagt, das wichtigste, das Körpergewicht und das es das Board trägt, gefolgt von Stabilität und Verwendungszweck. Es gibt sehr wohl auch 400 Euro Boards, (Brett alleine) das absolute Qualität hat.


DAS DUELL

Board vom Sport Diskonter um ca. 500 Euro

Board vom Boardgeschäft ca. 800 Euro

Beide Boards sind unter günstige Boards einzureihen. Sollte man sie kaufen und was ist der Unterschied?

 

Ganz einfach! Die Ausrüstung um 400 Euro beinhaltet ein Board das sehr dünn ist und es steht auch angeschrieben für max. 100kg. Das Board ist nicht einmal ein 10 er. Das heißt es ist für Kinder oder ganz dünne Damen zu empfehlen. Ansonsten Hände weg, ihr steht im Wasser und werdet keine freude damit haben. Die anderen Boards sind auch günstigere Modelle - Komplett Ausrüstung. Allerdings halten sie schon 1 bar 15 psi druck aus und sind insgesamt stabiler. Dennoch. Ihr müsst auf Eure Körpregröße und Euer Gewicht achten! Lest oben unseren Ratgeber damit ihr wisst, welches Board ihr braucht. 


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MATERIALPFLEGE

-> Hardboard raus aus dem Wasser - hingeknallt - ab in den Liegestuhl

-> Isup raus aus dem Wasser - bäh müde - Brett zusammen gerollt - ab nach Hause. (Trocknet eh zu Hause)

GEHT GAR NICHT!!

von wegen! die grossen Erbsüden der Board Pflege:

Ein Surfboard dient zum Surfen und ist Sonne, Wasser und Wetter fest.

Stimmt - aber nicht unbegrenzt!

Gerade bei den modernen hypertechnisierten Rennbrettern musst Du Dich ran halten, damit sie nicht schnell beschädigt werden.

Race Bretter (fast alle) haben ein Überdruck Ventil. Niemals dran rum schrauben oder Wasser rein tun. Das Ding hat den Sinn, wenn Dein Board heiß wird, wenn es in der Sonne liegt, Überdruck abbauen zu können. Die heutigen Boards (klingt bescheuert, ist aber so) sind sehr epfindlich. Niemals in der Sonne liegen lassen, nicht ungeschützt transportieren.

Nach dem Gebrauch, putzen, trocknen, rein ins Boardbag. Trocknen im Sinn von richtig trocknen. Schimmel geht schnell und los. So Tipps wie Nagellack entferner und andere Chemikalien kann man umgehen wenn man diese paar Handgriffe anwendet, denn unterm Strich beschädigen alle Stoffe Dein Board. (Übrigens am Auto eignen sich Schwimmnudeln hervorragend als Unterlagen für Dachträger).

Gilt übrigens auch für I-sups. Manche Produzenten haben die geniale Idee Ever Pads weiß zu machen. Sieht gut aus, den Moosbefall kannst du aber fast nicht vermeiden und irgendwann bei zu geringer Pflege wird das Ding grün. Im besten Fall.

Gerne lösen sich auch bei I-sups durch falsche Lagerund oder Alter,die Pads vom Board. Hier hilft, das Brett im Winter gerade lagern, wenn möglich, sogar mit ein bißchen Luft drinnen.

Auch Frost bekommt den Brettern nicht. Da wo du dich wohl fühlst mag es auch Dein Brett gemütlich haben. Keine Gefriergrade, (ausser am Wasser) nicht in der Sonne oder starken Hitze draussen lassen.

Für die Sicherheit gibt es Finnenkästen Schlösser oder absperrbare Gurten.

 

Wenn Du diese paar kleinen Ratschläge befolgst, wist Du lange Freude haben mit deinem Board.

Hast Du noch einen Tipp oder eine Idee für die Supgemeinde?

Teile sie mit uns! mail@standuppaddeln.at


UND HIER FÜR ALLE DIE IHRE TECHNIK VERFEINERN MÖCHTEN


RICHTIG PADDELN - Übungen zum effizienten Paddelschlag

Mit freundlicher Genehmigung von Larry Cain, Olympiasieger und mehrfacher kanadischer Meister, könnt ihr euch hier Übungsanleitungen für jede einzelne Phase des Paddelschlags ansehen.


Mit Übungen - drills - der einzelnen Paddelphasen verbessert ihr eure Technik.


Das Paddel richtig ins Wassser zu tauchen, ist die Basis eines wirkungsvollen Paddelschalgs


Das Paddelblatt komplett eintauchen, um möglichst effizient zu paddeln


Beginnt die Zugphase mit einer kraftvollen Drehung in der Hüfte.


Vom Catch zur Zugphase


Die Zugphase


So zieht ihr beim Exit das Paddelblatt richtig aus dem Wasser


Teilt euere Übungsphasen mit Wiederholungen und Ruhephasen nach eurem Bedarf ein.